„Koordinierte Maßnahmen helfen gegen Überlastung“

Bekämpfung des Coronavirus in Europa

Die Debatte im Europäischen Parlament am Dienstag, 10. März 2020, über europäische Maßnahmen gegen den Coronavirus kommentiert Tiemo Wölken gesundheitspolitischer Sprecher der SPD Europa und Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlaments:

“Wir müssen als Europäerinnen und Europäer gemeinsam gegen das Coronavirus kämpfen. An vorderster Stelle muss es darum gehen, die Ausbreitung verlangsamen, damit es zu keiner Überlastung der Gesundheitssysteme kommt. Außerdem können wir so wertvolle Zeit gewinnen, um wirksame Therapien zu finden und Impfstoffe zu entwickeln.“

„Wichtig ist auch, dass die EU-Kommission und die Europäischen Behörden die Bürgerinnen und Bürger regelmäßig mit belastbaren Informationen zum COVID-19 und möglichen Risiken versorgen. Eine faktenbasierte Auseinandersetzung mit dem Virus ist enorm wichtig, um die Verbreitung falscher und irreführender Informationen zu verhindern. Hamsterkäufe von Atemmasken zum Beispiel verstärken eine gefährliche Panik und gefährdend die Versorgung von Menschen, die wirklich auf die gehamsterten Gegenstände angewiesen sind.”

„Dabei könnte Jede und Jeder von uns, ganz ohne Hamsterkäufe, einen Beitrag leisten, die Ausbreitung einzudämmen: Gründliches Händewaschen, Niesen nur in die Armbeuge und Abstand zu kranken Personen sollten selbstverständlich sein.“